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Folgeartikel Krisenvorsorge

Veröffentlicht am: 14.07.2023


Ein Vorrat an Lebensmitteln, Wasser und eine bedarfsgerechte Notfallausrüstung können in einer Krise lebenswichtig sein. Das Zauberwort heißt Krisenvorsorge. Aus aktuellem Anlaß ein weiterer Folgeartikel zum Thema Krisenvorsorge.

Krisenvorsorge, warum es wichtig ist, sich darauf vorzubereiten

In unserer heutigen Gesellschaft sind wir oft völlig abhängig von einem funktionierenden System. Wir gehen davon aus, dass immer genügend Essen, Wasser, Strom und andere Grundbedürfnisse vorhanden sind. Doch was passiert, wenn plötzlich eine Krise eintritt und diese Versorgung nicht mehr gewährleistet ist? Es kann verschiedene Gründe für eine Krise geben, sei es eine Naturkatastrophe, ein großer Stromausfall, politische Unruhen oder sogar ein Krieg. Die Frage ist also: Sind wir darauf vorbereitet?

Die Antwort ist oft leider nein. Viele Menschen haben keinen Vorrat an Lebensmitteln und Wasser zu Hause, keine Notfallausrüstung und haben noch nie über Krisenvorsorge nachgedacht. Doch gerade in einer Krise können diese Dinge überlebenswichtig sein.

Eine gute Krisenvorsorge beginnt bereits mit dem Aufbau eines Vorrats an Lebensmitteln und Wasser. Es ist ratsam, genug Ressourcen für mindestens eine Woche zu haben. Das kann bedeuten, dass man einige haltbare Lebensmittel, wie Konserven oder Trockennahrung, sowie Wasserflaschen oder Filter zur Verfügung hat. Auch eine Notfallausrüstung, wie eine Taschenlampe, Batterien, Verbandszeug und Medikamente sollten vorhanden sein.

Darüber hinaus ist es hilfreich, sich mit Erste-Hilfe-Maßnahmen vertraut zu machen und möglicherweise einen Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren. In einer Krisensituation können durchaus Verletzungen auftreten, für die schnelle Hilfe notwendig ist. Auch Selbstverteidigungstechniken können in bestimmten Situationen von Vorteil sein.

Neben den materiellen Vorbereitungen ist es auch wichtig, sich mental auf eine Krise vorzubereiten. Das bedeutet, sich darüber im Klaren zu sein, dass eine Krise eintreten kann und dass man darauf vorbereitet sein sollte. Es kann hilfreich sein, sich mit anderen Menschen auszutauschen, die ebenfalls Krisenvorsorge betreiben, um Informationen und Tipps zu erhalten. Auch das Lesen von Büchern und das Anschauen von Dokumentationen zum Thema Krisenvorsorge kann wertvolle Einblicke und Inspiration bieten.

Krisenvorsorge ist also keine Paranoia, sondern eine vernünftige Vorsichtsmaßnahme. Indem wir uns darauf vorbereiten, können wir unsere Chancen erhöhen, eine Krise zu überstehen und unsere Sicherheit und die unserer Lieben zu gewährleisten. Es lohnt sich, darüber nachzudenken und erste Schritte in Richtung Krisenvorsorge zu unternehmen.

Krisenvorsorge, Lebensmittel Liste für 14 Tage

  • Wasser (mind. 3-5 Liter pro Person pro Tag)
  • Lang haltbare Milch oder Milchpulver
  • Konserven (z.B. Bohnen, Erbsen, Linsen, Fisch, Fleisch)
  • Gemüsekonserven (z.B. Tomaten, Mais)
  • Obst in Dosen oder Gläsern
  • Getrocknete Früchte
  • Nüsse und Trockenfrüchte
  • Reis
  • Nudeln
  • Kartoffelprodukte (z.B. Kartoffelpüree)
  • Müsli oder Haferflocken
  • Zucker
  • Salz
  • Mehl
  • Hefe
  • Konservenbrot oder Knäckebrot
  • Kekse oder Crackers
  • Säfte in Tetra-Packs
  • Tee oder Kaffee
  • Konservierte Säfte
  • Essig und Öl
  • Gewürze (z.B. Pfeffer, Paprika, Curry)
  • Konserven für Babynahrung (falls nötig)
  • Konserven für Tierfutter (falls nötig)

Ein Daten- Backup und Krisenvorsorge haben zumindest eines gemeinsam. Im Falle eines Falles ist derjenige auf der sicheren Seite, der sich darauf vorbereitet hat.

Selbstexperiment: Wie überlebt man nach dem System-Zusammenbruch? Ein empfehlenswertes Video

Artikelserie Krisenvorsorge

Wie geht Krisenvorsorge
Folgeartikel Krisenvorsorge
Überleben in einer Krise: Strategien und Maßnahmen für den Ernstfall
Selbstschutz in einer Krise
Nahrungsmittel Versorgung in einer Krise
Kommunikation in einer Krise